Rudolf Schock

Rudolf Schock wurde am 4. September 1915 in Duisburg geboren. Er studierte in Köln und Hannover und debütierte 1933 am Opernhaus seiner Heimatstadt, wo er bis 1937 Mitglied des Opernchores war. Von 1937 bis 1940 war er am Braunschweiger Theater engagiert. Nach Kriegsende sang Schock an den Staatsopern in Berlin und Hamburg, von 1949 bis 1950 sowohl an der Londoner Covent Garden Opera als auch an der Staatsoper München. 1953 ging er an die Staatsoper Wien.

Der lyrische Tenor Rudolf Schock ist dem breiten Publikum wohl weniger von der Opern-Bühne bekannt. Als Operetten-Sänger und Interpret leichter, unterhaltender Musik wurde er, dank seiner zahlreichen Fernsehauftritte und Platteneinspielungen, zu einem der populärsten deutschen Sänger der Nachkriegszeit. Unter dem Titel Ach, ich hab in meinem Herzen ... (1985) veröffentlichte er seine Memoiren.

Rudolf Schock starb am 13. November 1986 in Düren-Gürzenich, wo er auch beerdigt ist.
 

Rudolf Schock