Max von Schillings wurde am 19 .04. 1868 in Düren geboren. Er verstarb hochgeehrt am 24. 07. 1933 in Berlin an den Folgen einer Operation. Seine Mutter stammte aus dem Hause Brentano in Frankfurt. Sie war eng verwandt mit Clemens und Bettina Brentano. Sie brachte ihm in früher Kindheit das Violinspielen bei.
Nach seiner Gymnasialzeit in Bonn studierte Max von Schillings in München Jura, gab dieses Studium nach einem Jahr aber wieder auf. Nach dem Studium lebte er als freier Komponist in München. Von 1907 bis 1918 wirkte er als Generalmusikdirektor am Königlichen Hoftheater in Stuttgart. Für seine Verdienste erhielt er zahlreiche Orden und Ehrungen und wurde vom König von Württemberg in den Adelsstand erhoben.
Später, von 1919 - 1925, übernahm er als Intendant die Berliner Staatsoper. Unter seiner Führung wurde die Oper wieder zu einem der führenden Häuser in Europa.
Max von Schillings war darüber hinaus auch ein grosser Komponist. Er komponierte die Opern “Ingwelde (1894)”, “Der Pfeifertag (1899)”, “Moloch (1906)” und “Mona-Lisa (1915)” sowie die Melodramen “Kassandra” und “Das Hexenlied”. Sein Stil erinnerte sehr an den Richard Wagner’s. Einer seiner bekanntesten Schüler war Furtwängler.
Nach seiner Zeit in Berlin unternahm er mehrere Tourneen durch Europa und Amerika. Besonders die Amerikaner feierten ihn stürmisch.
Max von Schillings gehörte zu seiner Zeit zu den bekanntesten Dirigenten Europas.
Am 31. Mai 1932 übernahm Max von Schillings die Präsidentschaft der Preussischen Akademie der Künste von Max Liebermann. Zwei Wochen später ehrte Reichspräsident Paul von Hindenburg ihn für seine hervorragenden Verdienste mit der “Goethemedaille für Wissenschaft und Kunst”.
1998 nannte das BBC-Music-Magazine Schillings “Ein wichtiges Glied nach Wagner”. Das Magazin Orpheus 1999: "Gerade das macht die Stücke doppelt vergnüglich - man genießt sehr das Originelle, Neuartige an ihnen, vieles ist für die Zeit erstaunlich mutig. Die 'Glockenlieder' schwimmen auf höchstem Niveau auf der Jugendstil-Woge mit.

